Mittwoch, 7. Juni 2017

[Rezension] Todesgeil

Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen ...


Bryan Smith schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon und Jack Ketchum gekämpft, die Riege der Kultautoren brutaler Thriller. Bryan Smith - der Slasher-König endlich auf Deutsch!
Das Buch von Bryan Smith startete gleicht mit der Geschichte ohne lange Vorrede. Man wurde in die Geschichte geschmissen und lernte gleich die Protagonisten kennen. Wie für ein Horrorbuch üblich, kamen die Hintergrundifos nur dann und wann mal zwischen durch. Dafür kam der Horror umso mehr durch. Die Charaktere agierten teilweise richtig heftig und brutal, dennoch entwickelt man gewisse sympathien, vor allem mit einer der Hauptprotagonistin, weil sie mit den Dingen einfach auf ihre Art umgeht, auch wenn sie nun überhaupt nicht zu "den Guten" gehört, mag man diese Person irgendwie. Andere der Charaktere können einem nur leid tun, weil sie immer wieder mit hineingezogen werden, ohne etwas dafür zu können. Wiederum andere lernt man zu hassen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen, es gibt keine Längen und die Hintergrundinfos sind für ein Buch dieses Genres auch passen dosiert.
Bis auf eine wirklich große Überraschung, die ich so nicht vorhergesehen habe, ist die Handlung relativ klar und man weiß natürlich worauf so ein Horrorbuch hinausläuft.
Alles in allem ist Todesgeil genau das, was man von einem guten Horrorbuch erwartet. Schön Blutig, wenn auch nicht ekelig, aber das muss auch nicht immer sein und eine spannende Geschichte mit einer Protagonistin die zwar alles andere als Gut ist, der man aber trotzdem Symphatien entgegen bringt.
Cover: 4/5 Federn: Das Cover ist nett anzusehen, aber eben nicht herrausstechend.

Inhalt: 5/5 Federn: Eine spannende, blutige Geschichte die auch ohne den großen Ekelfaktor gut auskommt.

Schreibstil: 5/5 Federn: Der Autor schreibt flüssig ohne größere Längen.

Spannung: 5/5 Federn: Die Spannung war durchweg vorhanden.

Charaktere: 5/5 Federn: Die Charaktere waren gut beschrieben und man litt auch schon mal mit ihnen.

Insgesamt vergebe ich für dieses Buch 5 von 5 Schreibfedern.

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